Reiki Seminare in Hamburg

Jedes Wochenende werden vermutlich mehrere Reiki-Seminare in Hamburg angeboten. Auf dieser Seite findest Du Infos zu den drei Graden des Reiki, und wie sie (nicht nur in Hamburg) unterrichtet werden.

Die Reiki-Ausbildung wird traditionell in drei Graden unterrichtet: Dem ersten Grad, der einen Zugang zur Reiki-Energie gibt, und es dem Reiki-Praktizierenden ermöglicht, sowohl sich selbst als auch anderen Menschen, Tieren und Pflanzen mit seinen Händen Reiki zu geben. Für viele Menschen ist dieser Ausbildungsgrad völlig ausreichend, da sie mit den hier vermittelten Möglichkeiten zahlreiche Lebensbereiche heilsam unterstützen können. Im zweiten Grad lernt der Reiki-Praktizierende, Reiki auch über weite Entfernungen (oder auch schwer erreichbare Körperstellen) zu senden. Auch Beziehungen, Situationen und die eigene Vergangenheit können mit den Möglichkeiten des zweiten Grades geheilt werden. Eine besondere Methode des zweiten Grades ist die Mentalbehandlung, bei der ein intensiver Kontakt mit den unbewussten Anteilen der Persönlichkeit aufgenommen werden kann, um Gedanken- und Verhaltensmuster zu heilen und zu entwickeln. Das Reki-Seminar des zweiten Grades sollte erst beschritten werden, wenn die Methoden des ersten Grades sicher beherrscht und in der täglichen Reiki-Praxis zum selbstverständlichen Teil des Alltages geworden sind. Der dritte Grad steht dann jenen Menschen offen, die Reiki bereits zu einem wichtigen Teil ihres Lebens gemacht haben, die das innere Feuer des Reiki so intensiv in sich spüren, dass sie Reiki auch anderen Menschen weiter geben möchten. Die Ausbildung in den dritten Grad zum Reiki-Meister sollte erst nach mehreren Jahren der intensiven Reiki-Arbeit beschritten werden.

Die Reiki Seminare (in Hamburg und auch in anderen Städten) des ersten und zweiten Grades werden meist als Wochenend-Seminare unterrichtet. Je nach Anzahl der Teilnehmer steht so ausreichend Zeit für die energetischen Einweihungen, praktische Übungen, theoretische Übungen und Behandlungstipps zur Verfügung. Auch ethische Gesichtspunkte sollten in den Seminaren beider Grade reflektiert werden, denn in den seltensten Fällen ist ein Reiki-Praktizierender auch ein Arzt oder Heilpraktiker, sodass z.B. keinerlei Diagnosen gestellt werden dürfen. Ethische Aspekte gelten insbesondere bei den Fern- und Mentalbehandlungen des zweiten Grades, wobei der freie Wille des Reiki-Empfängers respektiert werden muss.

Die Reiki-Ausbildung des dritten Grades, zum Reiki-Meister findet nicht an einem Wochenende oder wenigen Abenden statt, sondern verläuft mindestens über ein Jahr der intensiven Zusammenarbeit zwischen Reiki-Meister und Meisterschüler. Wichtiger Teil sollte die Hospitation von Reiki-Seminaren sein, sowie die anschließende Reflektion der Gedanken und Gefühle während der Seminare. Im Laufe der Ausbildung arbeitet der Meisterschüler immer selbstständiger und wird vor immer neue Herausforderungen gestellt. Auch innere Herausforderungen warten auf den Meisterschüler, den neben den lehrenden Meister stellt sich Reiki als lehrende und fordernde Kraft an die Seite des Schülers. Am Ende der Meisterausbildung steht die Meistereinweihung, die es dem Aspiranten ermöglicht, nun selbst im Reiki auszubilden. Die abgeschlossene Meisterausbildung ist jedoch keinesfalls das Ende der Entwicklung im Reiki – die beginnt jeden Tag aufs Neue.
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